Ein kleiner Streifzug durch das Buch 1000 Jahre Großgründlach

Kommen Sie mit zu einem kurzen Streifzug durch die bunte Themenwelt des Buches. Nicht für alle Geschichten ist hier Platz, nur einige Beiträge sind angerissen. Die vollständigen Texte, mit hervorragendem Bildmaterial illustriert, finden Sie in der repräsentativen Festschrift Einblicke – Tausend Jahre Großgründlach erleben.







Die Welt vor 1000 Jahren

Der Teppich von Bayeux verrät viele Details aus jener Zeit

Mit zwei Beiträgen, der die Welt von 1021 beleuchtet, beginnt das Buch. Was wissen wir über die damaligen geographischen, kulturellen und politischen Verhältnisse? Welche Entwicklungen und Ereignisse bewegten die Menschen? Wie sah das Leben im 11. Jahrhundert aus? Dazu ergänzend zwei QR-Codes, die Sie in eine längst vergangene – und trotzdem interessante – Zeit, eintauchen lassen.



Kaiser Heinrich II.

Zweifellos eine wichtige Person. Von ihm haben wir es schriftlich, mit Brief und Siegel von 1021 – die erste urkundliche Erwähnung Großgründlachs. Wer war dieser Heinrich, der in besonderer Weise mit Bayern, Franken und seinem geliebten Bamberg verbunden war – und schließlich als einziger deutscher Kaiser zum Heiligen erhoben wurde?

Nürnberger Christkinder

… kommen manchmal aus Großgründlach. Rebekka Volland und Teresa Treuheit haben jeweils zwei Jahre lang dieses außergewöhnliche Amt ausgeübt. Sie schildern in einer ausführlichen Reportage ihre Erlebnisse. Was ist es für ein Gefühl, hoch droben auf der Empore der Frauenkirche zu stehen, mit einem dicken Seil gesichert und von einem Feuerwehrmann gehalten zu werden? Wird es im Jubeljahr 2021 erstmals ein eigenes Gründlacher Christkind geben?

Gestern – Heute

Wie ein roter Faden zieht sich diese Rubrik durch das gesamte Buch und stellt alte Fotos aktuellen Aufnahmen gegenüber oder zeigt Entwicklungen über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte hinweg.

Der Volkacher Madonnenraub

Was hat diese Diebesgeschichte mit Großgründlach zu tun? Welche Rolle spielte dabei Henri Nannen mit seiner Illustrierten „Stern“? Und warum kommt einem Gründlacher Spargelkraut-Acker bei der Lösung des Kriminalfalles so elementare Bedeutung zu?





Wirtschaften in Gründlach

Zum Wohl, Herr Nachbar!

Sie zählen zu der wichtigen Infrastruktur eines Dorfes. Hier wird nicht nur gefeiert, sondern auch Neuigkeiten ausgetauscht. Ein Ort der Kommunikation. In Großgründlach, Kleingründlach und Reutles gab es dazu ganz viele Gelegenheiten. Hier wird die ehemalige Vielfalt wieder lebendig.




Von der eigenständigen Gemeinde zum Stadtteil Nürnbergs

Im Sommer 1972 wurde Großgründlach, bisher zum Landkreis Fürth gehörend, ein Stadtteil Nürnbergs. Aller Protest half nichts. Wie war damals die Stimmung – und welche Pläne gab es? Ein Jahr vorher, 1971, wurde noch der 950. Geburtstag im großen Stil gefeiert.




Die Kino-Metropole

Das war die Attraktion für das gesamte Knoblauchsland – die Capitol-Lichtspiele eröffneten im Sommer 1949 in Großgründlach. Mit seinen 314 Klappsitzen galt es damals als großer Kino-Saal. Der Gendarm vom Landpolizei-Posten Boxdorf hatte hier sporadisch seinen Einsatz, kam mit dem Fahrrad angeradelt und überwachte mit Argusaugen die Einhaltung des Jugendschutzgesetztes. 1965 lief der Filmprojektor zum letzten Mal.


Sonderkultur Tabak

Der Anbau war einst ein gutes Geschäft und viele Bauern verdienten damit ihren Lebensunterhalt. Mühevoll war die Arbeit. Die Qualität des fränkischen Tabaks zählte mit zu den Besten im gesamten Bundesgebiet. Nur noch wenige Tabakfelder sind geblieben und das Produkt aus Franken füllt heute die Wasserpfeifen.



Kinder blicken in die Zukunft

Die Schüler der 3. Klasse der Grundschule Großgründlach haben ihre Gedanken zu Papier gebracht und interessante Werke geschaffen. Einen Ausschnitt der gemalten Bilder finden Sie in dem Buch. Es geht auch um das „Kanzleramt“ und um „Steingärten“ …



Einzigartig

…ist Kleingründlach und mit 284 Metern über Normalnull der niedrigste Punkt der Stadt Nürnberg. Einst lag hier der Bahnhof bzw. Haltepunkt „Großgründlach“ und archäologische Ausgrabungen in jüngster Vergangenheit haben den Anwohner beim Kanalbau viele Nerven gekostet. Und es gibt hier bei der Familie Farnbacher die besten Karpfen weit und breit.

Der Schleudersitz

Die Fußball-Talkshow mit illustren und weltbekannten Gästen im Gasthof Höfler in Reutles lief in keinem Fernseh-Sender. Es war eine Live-Veranstaltung im Gastraum. Udo Lattek war da, Rudi Völler, Lothar Matthäus sowie viele andere und die ganz großen Sport-Moderatoren. Fritz Höfler, zusammen mit dem Journalisten Dieter Bracke, haben ein Stück Sport-Geschichte geschrieben.



Malkästen aus Reutles

Es war nach dem Krieg der größte industrieller Arbeitgeber – die Firma Liebetruth. In Spitzenzeiten bis zu 100 Mitarbeiter. Gefertigt wurden im Schwerpunkt Malkästen mit Wasserfarben, Wachsmalkreiden und Fingerfarben. Knapp 60 Jahre lang war das Unternehmen bei der internationalen Spielwarenmesse im Nürnberger Messezentrum mit dabei – vom ersten Tag an.


Die Stadt-Umland-Bahn kommt

Wie ist die Streckenführung durchs Knoblauchsland – und wo liegen die Haltestellen? Über das größte Neubau-Straßenbahnprojekt im gesamten Bundesgebiet ist auch in Großgründlach lebhaft diskutiert worden. Eine aktuelle Bestandsaufnahme und Klarheit über die Haltstelle für Reutles und Großgründlach.


1000 Jahre Großgründlach erleben

Auf 25 Seiten widmet sich Bertold Haller von Hallerstein der Großgründlacher Geschichte und spannt den Bogen von der ersten urkundlichen Erwähnung 1021 bis zur Jahrtausendwende. Dabei werden auch düstere und schwierige Zeitabschnitte nicht verschwiegen.



Vereine, Verbände, Parteien und Institutionen

Ein umfangreiches Kapitel stellt die existierenden, vielfältigen Aktivitäten vor und nennt am Ende jedes Beitrages auch Kontaktmöglichkeiten. Den Anfang macht der Herausgeber der Festschrift, der Vorstadtverein Alt-Gründlach e.V.


O’gstoch’n is

Traditioneller Kärwa-Anstich am Freitag, 2. Wochenende im August. Die Seite zeigt einen bunten Querschnitt, welche Politiker sich am Fass versucht hat. Legendär der Doppelanstich im Jahr 1998. Im Bild links der ehemalige Nürnberger Bürgermeister Willy Prölß Mitte der siebziger Jahren.

                         
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